Jedes Jahr freuen sich große und vor allem kleine Büdingerinnen und Büdinger, wenn die Feuerwehr der Stadt Büdingen ihre Tore öffnet. Am 26. April war es auch in diesem Jahr wieder soweit und wir konnten eine Vielzahl von Besucherinnen und Besuchern von nah und fern im Brandschutzzentrum begrüßen.

Reger Betrieb bei bestem Wetter

Erneut zeigte sich das Wetter von einer freundlichen sonnigen Seite, als die Besucherinnen und Besucher schon vor dem offiziellen Beginn um 11 Uhr auf das Gelände unseres Gerätehauses strömten. Während sich viele Menschen bereits über obligatorisches am Tag der offenen Tür freuen, gab es in diesem Jahr auch ein paar Besonderheiten zu erleben. Gutes Essen, musikalische Begleitung durch unseren Musikzug und unsere Fahrzeugausstellung gehören natürlich immer dazu. Die Ausstellung der Einsatzfahrzeuge auf dem Hof ist für groß und klein ein Besuchermagnet und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte hatten viel Gelegenheit, mit den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch mit Feuerwehrangehörigen aus der Umgebung, ins Gespräch zu kommen.

Die Fahrzeugausstellung ist der erste Blickfang, wenn man das Feuerwehrgelände am Tag der offenen Tür betritt.

Neue Aufgaben für die Feuerwehr Büdingen

Leider konnten wir unsere Drehleiter dieses Jahr nicht ausstellen. Ein Fehlen, das vielen Menschen aufgefallen ist. Die Drehleiter – trotz ihres jungen Erscheinungsbilds – hat bereits 10 Jahre der Nutzung hinter sich. Daher befand diese sich für eine aufwändige Wartung und Kontrolle beim Hersteller. Kein Problem: Unsere Flagge konnten wir auch am Ausleger des Teleskopstaplers anbringen, welcher neben weiteren Anbaugeräten auch mit einem Kranhaken ausgerüstet werden kann. Anhand von Darstellungsmitteln, wie einem Strohballen, der mit der verfügbaren Greifschaufel festgehalten wird, konnten sich die Besucherinnen und Besucher ein Bild der Vielseitigkeit des Teleskopstablers machen. Kurz vor dem Jahreswechsel 2025/2026 ist der Feuerwehr Büdingen zudem ein neuer Abrollbehälter des Wetteraukreises zugeteilt worden. Statt dem AB-EVAK, zu Einrichtung einer Notunterkunft für 50 Personen, befindet sich jetzt der AB-Flächenlagen im Brandschutzzentrum. Mit dem Wechselladerfahrzeug bringt die Feuerwehr Büdingen dieses Gerät vorrangig bei Starkregenereignissen, Hochwassern, sowie Wald- und Vegetationsbränden zum Einsatz. Mit an Bord: Ein bewegliches Geländefahrzeug mit Ladefläche und Platz für bis zu 3 Personen. Geeignet ist dieses für Erkundungs- und Transportaufgaben, aber auch den behelfsmäßigen Transport von Patienten aus unwegsamen Gelände.

Neues und vielseitiges Gerät: Die Feuerwehr Büdingen verfügt zusätzlich zu den üblichen Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeugen auch über spezielle Ausrüstung

Abwechselungsreiches Programm

Die Feuerwehr zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit aus. So gab es neben der vielen Technik auch viele gute Getränke, süße und herzhafte Speisen und Musik unseres Musikzugs zu genießen. Viele Menschen freuen sich besonders, wenn sie ein Stück Kuchen genießen können und dabei von einer breiten Musikpalette unseres Musikzugs unterhalten werden. Auch unser Bürgermeister Herr Benjamin Harris stattete der Veranstaltung einen Besuch ab und sprach ein Grußwort.

 

Der Musikzug spielt in der Fahrzeughalle, der Bürgermeister Herr Benjamin Harris besucht den Tag der offenen Tür 2026

Kurzweilige Unterhaltung: Die Feuerwehr-Modenschau

Am frühen Nachmittag versammelten sich interessierte Besucherinnen und Besucher vor dem Schlauchturm, für eine eher feuerwehruntypische Präsentation: In einer Modenschau präsentierten Feuerwehreinsatzkräfte und Mitglieder des Musikzugs, sowie unserer Jugendfeuerwehr die verschiedensten Uniformen und Schutzanzüge, die der abwechslungsreiche Dienst bei der Feuerwehr erforderlich macht. Besonderen Eindruck machten natürlich der Hitze- oder Chemikalienschutzanzug, aber auch die Erklärungen zu alltäglicheren Uniformen und Abzeichen wurden gespannt verfolgt. Die Feuerwehr Büdingen bedankt sich bei den vielen Besucherinnen und Besuchern und freut sich darüber, dass auch dieses Jahr wieder Vereinsmitglieder und Feuerwehrnachwuchs geworben werden konnte.